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Ansgar Stalder, 1. Vorsitzender der Partei dieBasis Schleswig-Holstein zur Landtagswahl 2022

Transkript:

Liebe Freunde von Freiheit und Selbstbestimmung,

sechs Wochen Wahlkampf liegen hinter uns und in dieser Zeit ist der Landesverband nach meinem Empfinden sehr gut zusammengewachsen.

Wir haben alles gegeben, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Uns sind von allen Seiten Steine in den Weg gelegt worden, sei es bei der Aufstellung unserer Direktkandidaten, wo wir von den Ämtern hinters Licht geführt wurden, dass uns erst die Unterschriftformulare ausgehändigt wurden, was gar nicht hätte passieren dürfen, wenn dort Formfehler vorliegen. Und dann beim Einreichen der fertigen Wahlvorschläge ist dann gesagt worden: „Tut mir furchtbar leid, dort liegt ein Formfehler vor“, sodass wir keine Zeit mehr hatten.
Wir sind von abgeordnetenwatch zensiert worden.
Wir sind in der Presse überhaupt nicht aufgetaucht.

Wir haben das versucht zu kompensieren mit Plakaten, mit Flyern, mit Infoständen, mit genialen Veranstaltungen auf denen ich zum Teil ja auch gewesen bin, wo ich ganz viele wirklich super engagierte Menschen kennengelernt habe und mich wirklich gefreut habe, in einer starken und willenskräftigen Gemeinschaft diesen Wahlkampf zu bestreiten und ja, dann haben wir nur 1,1 % gekriegt.

Im Vergleich zur Bundestagswahl sind das nur 3/5 der Stimmen, wenn man nur die Stimmen betrachtet, aber wir müssen auch sehen, was sonst in dieser Wahl an Ergebnissen erzielt wurde und die anderen Kleinparteien, die auch schon viel länger als wir im Rennen sind, die sind noch weit weit hinter uns. Und das sollte uns eigentlich Mut machen, als größte der kleinen Parteien am Ball zu bleiben.

Ein weiterer Punkt ist ja auch, dass zu Beginn des Wahlkampfs auch gleichzeitig die Briefwahl zugelassen wurde und wir alle an den Infoständen immer wieder erlebt haben, dass Menschen ankamen und gesagt haben: „ Ich hab' schon gewählt.“ Das ist auch unfair.

Und vielleicht sollten wir uns einfach dort neue Spielregeln schaffen und den Wahlkampf jetzt weiter führen.
Dass wir es gar nicht mehr nötig haben, die sechs Wochen vor der nächsten Wahl groß uns ins Zeug zu legen, sondern dass wir jetzt weiter Diskussionsveranstaltungen anbieten, dass wir zum Beispiel mal auf einer Litfaßsäule zwei Wochen lang Plakatflächen mieten, wo wir unsere Fakten darstellen und nicht locker lassen.
Wir haben inzwischen einen sehr gut funktionierenden Landesverband mit sehr gut funktionierenden Kreisverbänden und im Juni wird der letzte Kreis, Neumünster, auch gegründet werden, dass wir komplett sind mit 15 Kreisverbänden in Schleswig-Holstein.

Und ich freue mich jetzt schon auf die Kommunalwahlen. Die Fehler, die wir bei den beiden anderen Wahlen gemacht haben, werden wir nicht wiederholen. Wir haben jetzt, glaube ich, so viel gelernt, dass wir gucken können, wo wir rechtzeitig drauf achten müssen.

In diesem Sinne möchte ich mich noch mal bei allen ganz, ganz herzlich bedanken für den Einsatz. Denn das war wirklich großartig, was da geleistet wurde, auf der Straße, beim Verteilen. Egal, ob man nun sein Gesicht auf einem Infostand zeigen möchte oder im Hintergrund Flyer verteilen will, weil man Angst hat drangsaliert zu werden, am Arbeitsplatz oder von den Nachbarn.
Und jeder hat das geleistet, was er zu leisten imstande war und ich denke mal, wir brauchen uns da keine Vorwürfe zu machen, sondern wir sind eine richtig starke Gemeinschaft geworden und in diesem Sinne sollten wir einfach dran bleiben und weiter machen.

Ich freue mich darauf und herzliche Grüße an Alle.
Tschüß.